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Drei-motorig ist modern

Der neue Mitsubishi Outlander PHEV Plug-In-Hybrid ist ein interessantes und gelungenenes Auto, urteilt McDriver. Innerlich, äußerlich – und überhaupt 🙂

Der High-Class-Mitsubishi hat eine bemerkenswerte Mutation erfahren: vom Freund harter Auftritte zum optischen Faserschmeichler.

Typischer Fall von Aufwärtstrend

Ich meine: Der neue Outlander ist optisch gelungen. Das bestätigten auch mehere Freunde und Nachbarn. Was man von außen nicht sieht ist die technische Raffinesse des Antriebskonzepts.

In diesem Outlander arbeiten nämlich drei Motoren zusammen, zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit 95 PS (hinten) und 82 PS (vorne) sowie ein 2,4-Liter-Benziner mit 135 PS. Das hat was!

Das Zusammenspiel der Motoren funktioniert automatisch, das System ist so ausgelegt, dass der Wagen so oft wie möglich elektrisch fährt. Ich würde sogar sagen: Eigentlich ist dieser Outlander ein Elektroauto mit Benzinmotor-Unterstützung.

Vielmehr gilt der Verbrenner im normalen Betrieb eher nur als Generator, um die Fahrbatterie zu laden, mit der dann zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit Energie gespeist werden. Nur bei Bedarf schaltet sich die Kraftübertragung vom Benziner auf die Vorderachse zu.

Freche Schnauze. Sogar ein bissl angsteinflößend, fanden manche Leute

Der Fahrer hat aber Möglichkeiten, die Fahrmodi zu beeinflussen. Drückt er die EV-Taste, fährt der Wagen rein elektrisch, solange der Akku reicht. Der Benziner hat dann Pause. Die reine Elektroreichweite des für 2019 überarbeiteten Outlanders beträgt laut Werk bis zu 54 Kilometer.

Innen überzeugte mich der Mitsu mit seinem Wohlfühlambiente und der Übersichtlichkeit über die Instrumentenlandschaft.

Ausreichend Platz im Cockpit, auch für Großgewachsene

Die Sitze sind bequem leisten damit einen Beitrag zur Langstreckentauglichkeit des Mitsubishi Outlander Plug-In. Einmal Platz genommen, finden sowohl Fahrer und Beifahrer als auch die Passagiere in der zweiten Reihe ordentlich Bein-, Schulter- und Kopffreiheit vor.

In Kombination mit den bequemen Sitzen, die auch noch gut konturiert sind, lässt es sich auf längeren Strecken komfortabel Reisen. Der Kofferram schluckt 463 bis 1.602 Liter. Das geht.

Apropos Langstreckentauglichkeit: Dazu trägt auch das Fahrwerk des Hochbeiners bei. Die Federung ist ausreichend komfortabel, der Abrollkomfort ebenfalls gut. Schlaglöcher schluckt das Fahrwerk ohne nennenswerte Schläge weg.

Unterm Strich präsentiert sich der Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid als eine gelungene Mischung aus Verbrenner und Batteriebetriebenen Fahrzeug. Dabei bleiben Fahrkomfort und Optik nicht auf der Strecke.

Zur Website des neuen Mitusbishi Outlander Plug-In Hybrid geht’s hier: https://www.mitsubishi-motors.at/content/dam/mitsubishi-motors-at/broschueren-my20/OutlanderPHEV_MY20_Broschuere.pdf

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein McDriver

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