Kleiner Stromer – große Ambitionen: McDriver über den innovativen/alternativen firefly select aus dem Hause NIO.

Für jene von euch, die behaupten zu beschäfgtigt zu sein, um meine tollen Auotestberichte zur Gänze zu lesen, hier das Testergebis in einem Satz: Der firefly ist ein NIO-Abkömmling und als solcher ein cooler, vollelektrischer Kleinwagen mit viel Raum, benerkenswerter Ausstattung, vernünftigem Preis, aber auch mit Grenzen bei Reichweite und Ladeleistung.

Für alle, die noch da sind, geht’s jetzt weiter. Von außen wirkt der firefly wie ein klassischer City-Flitzer: gut vier Meter lang, kurze Überhänge, aufrechte Front, viel Glas. In natura steht er aber selbstbewusster da, fast wie ein geschrumpfter Kompakter – das Design ist nüchtern-modern, ganz ohne Experimente.

Innen gibt es überraschend hochwertige Materialien, ein aufgeräumtes Cockpit und einen großen Zentralbildschirm, über den fast alle Funktionen laufen – fesch, aber mit Eingewöhnungszeit.

NIO sagt über seinen kompakten Elektro-Hatchback: „Der firefly versteht sich als moderner Begleiter für urbane Elektromobilität und basiert auf mehr als zehn Jahren Erfahrung von NIO im Premium -Elektrofahrzeugsegment.“ Und: Der Klein-Chinese sei „NIOs Antwort auf den globalen Markt für kompakte Elektrofahrzeuge.“

Vorne sitzt man bequem mit gutem Überblick, …

… hinten überzeugt das Platzangebot für die Fahrzeuglänge. Wenn der Fahrersitz weit nach hinten gestellt wurde – wie bei McDriver Longinus-bedingt immer der Fall, wird’s für Hinterbänkler allerdings eng.

Der Kofferraum liegt mit gut über 400 Litern auf Kompaktklasse-Niveau und ist alltagstauglich geschnitten. Vorne gibt’s zusätzlich einen 92-Liter-Frunk.

Der Select fährt mit 143 PS über die Hinterachse, 200 Nm sorgen für einen flotten Antritt, 0–100 km/h gelingen in etwas über acht Sekunden. In der Stadt und auf der Landstraße fühlt sich der firefly lebendig an, bleibt aber klar auf Komfort getrimmt. Lenkung und Fahrwerk sind eher entspannt als sportlich abgestimmt.

Auf der Autobahn liegt der Elektriker stabil, erst ab höheren Tempi werden die Reifen- und Windgeräusche deutlicher hörbar. Die Rekuperation ist ordentlich integriert.

Der 41‑kWh‑LFP‑Akku ermöglicht 330 Kilometer WLTP, realistisch sind im Alltag rund 230–260 Kilometer, auf der Autobahn entsprechend weniger. Damit ist klar: Der firefly ist vor allem ein Alltagsauto für Stadt und Speckgürtel, nicht für die Langstrecken‑Etappe. Der Select ist wirklich üppig ausgerüstet. Für eine Aufzählung der Goodies klick auf den Link unten!

Schlussgesang: Unterm Strich ist der firefly Select ein cleveres Elektroauto für alle, die viel Innenraum und Komfort auf wenig Grundfläche suchen und überwiegend im urbanen Alltag unterwegs sind.




Und hier kommst du zu allen weiteren Informationen sowie zur aktuellen Preistafel. Mein Testwagen kostete inklusive einiger Zusatzaustattungen 30.870 Euro.

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!
Dein McDriver

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