Allgemein, Autotests

Krawallbruder im Tarnanzug

Warum der Hyundai i30 N Fastback Begehrlichkeinen weckt erklärt McDriver

Nur nicht auffallen. Das sagen meistens jene, die etwas zu verbergen haben. Das ist beim Hyundai i30 N Fastback eigentlich nicht der Fall. Er ist ein Guter. Und ein Schneller. Das suggeriert (nter anderem) das N auf dem Kühlergrill.

Zu verbergen hätte der i30 N lediglich seine Power. Das würde helfen, denn er setzt optisch auf Understatement.

Der Zweiliter-Turbobenziner bringt es auf bis zu 275 PS – in der von mir getesteten Performance-Variante. Die Basis leistet immerhin 250 PS. Beide Versionen schicken die Kraft an die Vorderräder.

Ein schöner Zug, dieser Schriftzug

Wer – so wie McDriver – den kometenhaften Aufstieg der Marke Hyundai mitverfolgt hat, der wird mir Recht geben: Als 2007 der erste i30 auf den Markt kam, …

… dachte wohl kein Mensch an eine Sportvariante wie den jetzigen i30 N.

Papas Lieblings-Familienlimousine

Vielmehr war Newcomer Hyundai damals froh, seine kompakten Volumenmodelle in Europa endlich auf wettbewerbsfähigen Stand gebracht zu haben. Der Aufmerksamkeitseffekt des damaligen i30 entsprach dem einer Telefonzelle – das Design übrigens auch.

Und siehe da – heute haben wir einen Power-Beau – in diesem Fall in der Fastback-Variante.

Die hochwertigen Designelemente und die tiefergelegte Karosserie unterstreichen die Glaubwürdigkeit des i30 Fastback N auf der Rennstrecke. 

Was mir sehr gefiel: Dieser Hyundai ist alles andere als ein Gag- oder Angeberauto.

Der Motor hängt unmittelbar am Gas, die Lenkung setzt straff und verbindlich jeden Impuls sofort um, der Hebel des Sechsgang-Handschaltgetriebes flutscht nur so, dass a Freud ist und die Bremse packt extrem  beherzt und verbindlich. Untermalt wird das alles von einem Motorsound-Konzert. Der Vierzylinder faucht, brabbelt, knattert, knallt beim Gangwechsel und trompetet beim Runterschalten. Zumindest dann, wenn man die Zielflaggentaste am Lenkrad drückt und das Auto so in den N-Modus (benannt nach dem ,,Nürburgring”) schaltet und es gleichzeitig von der Leine lässt. 

Im Interieur setzt sich die sportliche Note fort.

Empfehlung: Lenken besser mit beiden Händen 🙂

Ein bisschen Rennsport-Feeling darf schon sein, oder?

Schalten und walten

Hier noch die Hard facts: Abmessungen: Länge 4455 mm, Breite 1795 mm, Höhe 1419 mm. Radstand: 2.650 mm Spurweite vorne, 1.556 mm Spurweite hinten, 1.564 mm Gewicht: Eigengewicht 1.494 kg, höchstzulässiges Gesamtgewicht 1.950 kg

Mein Testverbrauch lag bei 9,8 Litern. Ich meine: Angesichts dieser Fahrleistungen not bad!

Eigentlich ist der Hyundai i30 N Fastback ja kein Bremser

Alle Ausstattungsdetails die Hyundai i30 N sowie die aktuelle Preisliste findest du hier: https://www.hyundai.at/media/15630/hyundai_i30-n_preisliste_01012020_web-27012020.pdf

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein Mac Driver

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