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Ein Schlautomobil

Ein Auto, das kürzer ist als sein Name. McDriver fuhr den kleinen Renault Clio Esprit Alpine Full Hybrid E-Tech 160.

Kurz und gut. Das könnte es schon gewesen sein mit meinem Testbericht zum neuen Clio Hybrid. Denn mit diesen drei Wörtern ist eigentlich alles gesagt.

Eventuell ließe sich noch der Preis nachreichen: Mein Testauto kostete 30.830 Euro. Weitere Preisinformationen dann am Schluss meines Berichts – sofern du nicht wieder schlapp machst und weiterscrollst.

Noch da? Dann let’s start. Der Renault Clio ist (im Gegensatz zu McDriver, Anm. d. Red.) erwachsen geworden. In seiner sechsten Generation sieht der französische Kleinwagen deutlich schärfer aus als sein Vorgänger. Die Front ist markant, …

… die ausgestellten Kotflügel geben ihm etwas Breite, und mit den dunklen 18-Zöllern sowie sportlichen Details macht er durchaus etwas her.

Vor allem als Esprit Alpine!

Im Cockpit setzt Renault auf zwei Bildschirme, ordentliche Materialien an den wichtigen Stellen und ein Infotainment, das erfreulich flott reagiert. 

Vorne sitzt man für ein Auto dieser Klasse gut, …

… hinten geht es naturgemäß enger zu.

Der Kofferraum ist mit rund 300 Litern brauchbar, aber nicht überragend.

So, jetzt (endlich) zum Wichtigen: Der eigentliche Grund, den Clio zu nehmen, ist aber der neue Full Hybrid E-Tech 160. Hinter der etwas sperrigen Bezeichnung steckt ein 1,8-Liter-Benziner, der mit zwei Elektromaschinen und einer kleinen Batterie zusammenarbeitet.

Insgesamt stehen 158 PS bereit, die über ein ungewöhnliches, kupplungsloses Multi-Mode-Getriebe an die Vorderräder gehen. Das klingt kompliziert – und manchmal fühlt es sich beim Wechsel zwischen Elektro- und Benzinbetrieb auch ein wenig so an. Aber was McDriver schafft, das schaffst du auch! 🙂

Bei plötzlichem Leistungsabruf denkt die Technik kurz nach, ehe sie energisch anschiebt. Danach geht es aber recht flott voran: 8,3 Sekunden auf hundert sind für einen Kleinwagen mehr als ausreichend.

Im Stadtverkehr spielt der Hybrid seine Stärken aus. Der Clio fährt häufig elektrisch los, rollt leise durch Wohngebiete und rekuperiert beim Bremsen spürbar Energie zurück. Das macht ihn angenehm gelassen und vor allem sparsam. 

Auf der Autobahn verliert der Hybrid etwas von diesem Glanz, bleibt aber kultiviert genug. Das Fahrwerk ist straff, ohne auf schlechten Straßen unfreundlich zu werden. In schnellen Kurven zeigt sich der kleine Franzose handlich und stabil.

Der Verbrauch ist die überzeugendste Disziplin: Je nach Strecke habe ich zwischen knapp vier und fünf Litern gemessen. Das ist für einen 158-PS-Kleinwagen ohne Steckdose bemerkenswert. Ein Schlautomobil!

Wer überwiegend im urbanen und suburbanen Alltag unterwegs ist, wird mit dem Clio vermutlich sehr gut zurechtkommen.

Mein Fazit: Der Clio Full Hybrid E-Tech 160 ist kein billiger Kleinwagen mehr, aber ein erstaunlich vollständiger. Er fährt sparsam, sieht gut aus, ist modern ausgestattet und bringt genug Leistung für alle normalen Lebenslagen.

Die Technologie ist ausgereift. Der neue Clio ist laut, aber nicht kleinlaut.

Hier kommst du, wie oben angekündigt, zur aktuellen Preisliste und zu weiteren Informationen zum Renault Clio Hybrid.

Danke fürs Eimbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein McDiver