Hemdsärmelig und fesch – und (k)ein bissl wild, der Subaru Crosstrek 2.0i e-Boxer Premium 4 WILD. McDriver auf der Pirsch.

Beim Subaru Crosstrek 2.0i Premium 4 Wild passen Schwarze Felgen, zusätzliche Schutzfolien und wasserfeste Matten zum Auftritt. Ich finde das durchaus stimmig, auch wenn mich der Name schmunzeln lässt: Die Wildnis beginnt schließlich nicht schon beim nächsten Kreisverkehr.

Tatsache ist: Der Crosstrek WILD ist ein fescher Waidmann. Und wild eben – schau, da steht’s:

Und für alle, die’s nicht wahrhaben wollen, steht’s hier nochmal: 😉

Unter der Haube bleibt Subaru seiner Boxer-Tradition treu. Der Zweiliter-Benziner bringt 136 PS mit, ein kleiner Elektromotor hilft mit. Einen sportlichen Kraftprotz ergibt das nicht, aber fürs gemütliche Mitschwimmen reicht das Paket. Beim Überholen wünscht man sich eventuell ein bissl mehr Nachdruck.

Die stufenlose Lineartronic passt zum entspannten Charakter: keine Schaltrucke, kein hektisches Gangwechseln. Wer kräftig aufs Gas steigt, bekommt dafür reichlich Drehzahl – und die entsprechende Geräuschkulisse – serviert. Viel akustischer Einsatz, kombiniert mit berschaubarem Vortrieb ;-).

Überzeugender finde ich das Fahrwerk. Der Crosstrek setzt auf Komfort, ohne deshalb zum schwankenden Sofa zu werden. Die Lenkung dürfte für meinen Geschmack verbindlicher sein.

Dafür stehen permanenter Allradantrieb, 22 Zentimeter Bodenfreiheit und die Gelände-Fahrhilfe X-Mode auf der Habenseite. Das sind handfeste Argumente, wenn der Asphalt aufhört und/oder der Winter ernst macht.

Innen gefällt mir die sachliche Gestaltung. Die Sitze versprechen Langstreckentauglichkeit, das Platzangebot passt, der Kofferraum bleibt mit 315 Litern allerdings bescheiden.

Weniger taugt mir, dass Subaru etliche Funktionen im großen Hochkant-Touchscreen unterbringt. Gerade bei der Klimabedienung wären mir mehr unmittelbare Handgriffe lieber als zusätzliche Bildschirmkontakte. Aber das ist heutzutage wohl eine Generationenfrage ;-).

Und der Verbrauch? Rund 7,5 Liter auf 100 Kilometer sind trotz elektrischer Unterstützung keine Sparmeisterleistung, gehen letztlich aber OK. Man erkauft man sich Allrad und Boxer-Eigenständigkeit eben auch an der Zapfsäule.

Mein Fazit: Ich mag den Crosstrek WILD als unaufgeregten und feschen Allwetter-Begleiter mit brauchbaren Reserven abseits befestigter Straßen. Ich sehe in ihm vor allem einen bodenständigen Subaru mit robusterem Outfit.

Und hier bekommst du weitere Infos zum Subaru Crosstrek. Auch die aktuelle Preisliste ist dort zu finden.

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!
Dein McDriver

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