Der Omoda 9 PHEV markiert den Einstieg der Marke Omoda in das Segment großer Plug‑in‑Hybrid‑SUV in Österreich. McDriver reporting.

Im Osten viel Neues, speziell in China. Nach Jaecoo kommt jetzt Omoda. Kennst di aus? 😉 Ich setz dich mal ins Bild: Jaecoo und Omoda sind neue Automarken des chinesischen Autoherstellers Chery Automobile, die speziell für internationale Märkte in Europa und weltweit entwickelt wurden.

Der Jaecoo tummelt sich schon seit Ende 2025 auf Österreichs Straßen. Falls du ihn noch nie gesehen hast, voilà, McDriver (hier als Dunkelmann) präsentiert:

Aber wir sind jetzt beim Omoda 9 PHEV. Basis ist ein rund 4,8 Meter langes Mittelklasse‑SUV mit fünf Türen und fünf Sitzplätzen, das technisch auf einem 1,5‑Liter‑Turbo‑Benziner in Kombination mit einem Hochvolt‑Hybridsystem aufbaut.

Mit einer Länge von 4,78 Metern, einer Breite von 1,92 Metern und einer Höhe von 1,67 Metern tritt das Auto ziemlich selbstbewusst auf. Der Radstand von 2,8 Metern lässt auf eine gute Langstreckentauglichkeit schließen – ein zukünftiger Test wird das klären. Kofferraumvolumen: 471 bis 1.783 Liter.

Kern des Antriebs ist ein Plug‑in‑Hybridsystem mit einer Lithium‑Eisenphosphat‑Batterie von rund 34,5 kWh nutzbarer Kapazität. Damit sind bis zu 140–145 Kilometer rein elektrische Fahrstrecke möglich.

Ich, McDriver, mutmaße: Damit könnte der Omoda 9 PHEV der aktuell reichweitenstärkste PHEV‑SUV auf dem europäischen Markt sein. Ist der Akku leer, arbeitet der Chinese wie ein konventioneller Vollhybrid. Die Systemleistung liegt bei 537 PS (!) die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h.

Die Kombination aus groß dimensionierter Batterie und Benzintank ermöglicht Gesamtreichweiten von deutlich über 1.100 Kilometern, die Riege der (deutschen) Omoda-Geschäftsführung nannte anlässlich der Präsentation des Wagens in Wien sogar über 1.300 Kilometer. Und noch etwas war live zu hören: „Das Auto gibt es in Österreich ausschließlich in der vollausgestatteten Premium-Line zum Fix-Preis von 48.990,- Euro.“

Geladen wird per AC und optional per DC‑Schnellladung: Ladeleistungen im Bereich von rund 60–70 kW sollen einen Ladestand von etwa 30 auf 80 Prozent in rund 25 bis 30 Minuten ermöglichen, was für einen Plug‑in‑Hybrid ein vergleichsweise hoher Wert ist.

Im Fahrwerkslayout setzt der Omoda 9 PHEV auf McPherson‑Vorderachse und Mehrlenker‑Hinterachse. Adaptive Dämpfer und Allradantrieb unterstreichen den Fokus auf Langstreckenkomfort und Traktion.

Und innen? Was soll ich dir sagen: Die chinesischen Automarken übertreffen ja einander bei Komfort und Ausstattung. Der Omoda 9 PHEV ist da keine Ausnahme. Gegen sein Interieur ist ein Luxus-Apartement ein Besenkammerl, take a look:




Mit seiner Größe, dem Plug‑in‑Hybridkonzept und der hohen Systemleistung positioniert sich der Omoda 9 PHEV im Umfeld von elektrifizierten Mittelklasse‑SUV wie Volvo XC60 PHEV, Hyundai Santa Fe Plug‑in oder BYD Sealion 6 – mit dem Unterschied, dass der Omoda im E‑Modus deutlich längere Strecken zurücklegen kann als viele etablierte Wettbewerber.

Hier noch ein Foto von der Willkommens-Party für den Omoda 9 PHEV in Österreich auf dem Wiener Cobenzl:

Any further questions? Dann schau auf die Website von Jaecoo und Omoda!

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!
Dein McDriver

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