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Bus zum Ende der Welt

MIt dem überarbeiteten Ford Nugget über den ganzen Globus reisen. Naja, fast halt. McDriver berichtet.

Der Ford Nugget bleibt auch 2025 ein attraktiver Kompakt-Camper, der konsequent für Alltag und Reise konzipiert wurde. 

Die jüngste Modellgeneration profitiert von einer Vielzahl praxisnaher Verbesserungen bei Fahrkomfort, Ausstattung und Digitalisierung.

Ich greife vor: Im Test zeigt sich, dass der Nugget seine Stärken vor allem im flexiblen Einsatz zwischen Stadtverkehr und Campingabenteuer ausspielt – bei einigen Details bleibt aber Luft nach oben.

Ein wesentliches Plus der neuen Modellreihe ist das modernisierte Fahrwerk mit hinterer Einzelradaufhängung, das den Federungskomfort und das Handling deutlich verbessert. 

Auch längere Fahrten gehen damit entspannt vonstatten. Die Motorisierung reicht je nach Variante bis zu einem 2,0-Liter-Turbodiesel mit 170 PS und 8-Stufen-Automatik, der für kraftvolles und zugleich effizientes Vorankommen sorgt. Das war mein Testauto.

Die neue Automatik erleichtert den Durchstieg zum Wohnraum und macht die Bedienung angenehmer. Hier ein Blick in die (Bei-)Fahrerkabine.

Im Alltag bleibt der Nugget dank kompakter Maße (ab ca. 5,05 m Länge), flachem Dach (unter 2,10 m) und guter Übersichtlichkeit wendig und parkfreundlich.

Der Innenraum zeigt sich als durchdachtes Raumkonzept mit separater Küchenzeile, Sitz-/Essbereich und Schlafplatz für bis zu vier Personen. 

Die Ausstattung umfasst einen Zwei-Flammen-Gaskocher, …

… Dieselstandheizung (optional), viel Stauraum und zahlreiche Konnektivitätsfeatures wie ein modernes Infotainment mit 13-Zoll-Touchscreen, Ford SYNC4, Android Auto und Apple CarPlay.

Auch USB-C-Ladepunkte und ein Tablet zur Bedienung der Camperfunktionen sind serienmäßig an Bord.

Das typische Nugget-Layout mit Küche und Aufstelldach bleibt erhalten. Die Matratzen lassen sich mit wenigen Handgriffen zum vollwertigen Doppelbett ausklappen, Verdunkelungsrollos sind jetzt integriert. So schaut’s dann aus im Schneckenhaus:

Voraussetzung ist, dass das Dach ausgekplatt wird. Das geht hydraulisch – und entsprechend einfach.

Zu viert wird es – vor allem auf längeren Reisen – allerdings eng. Das haben wir bereits beim Vorgängermodell, mit dem wir (zwei Erwachsene, zwei Kinder) drei Nächte am Dobrastausee im Wald/4 kampiert haben – siehe mein Bericht hier. Beim aktuellen Model bestätigten das auch erfahrene Camperpaare in Tests. 

Im Fahrtest überzeugte der Nugget durch seine ruhigen Fahreigenschaften, spielerische Bedienbarkeit und das flexible Raumangebot. Besonders für Wochenendtrips oder kürzere Campingtouren mit bis zu zwei Personen ist der Komfort hoch. Wer dagegen längere Reisen plant oder mit vier Personen unterwegs ist, stößt bei Platz und Stauraum an die Grenzen. 

Hier zeige ich dir einige pfiffige Details aus dem Innen-Leben des Ford Nugget 😉 : Der Kühlschrank, …

… der „Kleiderkasten“, in dem auch die Leiter für das „Schlafzimmer“ integriert ist…

… und das Kochfeld mit der Spüle. Putzig, gell? 😉

Hier noch die diversen „Andockpunkte“: Wasserhahn, Außendusche, Steckdose, Beleuchtung fürs Schlafabteil. Den Tankdeckel erspare ich dir ;-).

Mein. Fazit: Der Ford Nugget bleibt seinem Kern treu: Alltagstauglichkeit trifft auf Campingkomfort mit cleveren Details und fortschrittlicher Technik. Verbesserungen im Fahrwerk, Interieur und Bedienung machen die neue Generation zum empfehlenswerten Kompakt-Camper – mit Stärken bei Flexibilität und Komfort, aber auch mit Einschränkungen beim Langzeit-Camping für mehr als zwei Personen.

Voilà mein Testbericht zum Ford Nugget Kompakt-Campingbus.

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Und vor allem: Schlaf gut! 🙂

Dein McDriver