Autotests

El toro y el torero

Der neue Seat Tarraco: McDriver, der Torero, packt den wilden Stier aus Spanien bei den Hörnern

Die kleineren Brüder des Tarraco heißen Arona und Ateca. Ein echter Bulle ist aber nur der Tarraco.

Das ist der Seat Tarraco: Das 4,73 Meter lange SUV und ordnet sich exakt neben den Konzern-Brüdern Kodiaq und VW Allspace ein, also der Langvariante des VW Tiguan.

El toro vor dem Sprung

Der Tarraco gibt sich die Kante – soll heißen: Er besitzt ein kantiges Design.

Auffallend ist die Front des neuen Seat Tarraco:

Hier sticht der steil stehende und breite Grill ins Auge, den die im Tarraco serienmäßig verbauten Voll-LED-Scheinwerfer inklusive Tagfahrlicht-Spange rahmen. Die Motorhaube ragt acht Zentimeter höher auf als beim Kodiaq. Das unter anderem macht den Tarraco zu einem echten spanischen Bullen – el toro.

Sogar der Hintern des Tarraco versprüht eine gewisse Angriffslust, wie man sie von Stieren kennt.

Den Innenraum dominiert die Gemütlichkeit. Nur in der dritten Sitzreihe wird es – sofern man sie ordert – für Erwachsene eng. An sich lässt es sich aber fürstlich reisen im Tarraco.

Dass man sich vorn wohlfühlt, liegt vor allem an der hohen Sitzposition, die einen bequemen Einstieg und eine gute Aussicht ermöglicht. Die Ablagen sind intelligent verteilt.

Übersichtlichkeit wird im Cockpit besonders GROSS geschrieben.

Kommen wir zum Antrieb: Primär wird der Tarraco, der ja ein Allradauto ist, über die Vorderräder angetrieben. Kommt er ins Gelände, reicht ein wenig Gas und die Steuerungssoftware koppelt das XDS-Differenzial das über sieben Stufen schaltende Doppelkupplungsgetriebe und die Haldex-Kupplung – bereits der fünften Generation! – zusammen.

Steuern lässt sich das durch den Fahrmodischalter, der neben Normal und Sport auch eine Schnee- und Offroad-Option bietet.

Wuchtige Felgen verstärken bei “el toro” den Eindruck des wilden Stiers.

Ganz so wild wie beim kleinen Bruder Ateca, den es ja auch als Cupra mit 300 PS gibt – siehe meinen Testbericht hier: http://www.autoblog-austria.at/spanish-eyes/ – ist der Tarraco natürlich nicht. Auch dann nicht, wenn man die adaptive Fahrwerksregelung DCC bestellt und in den Sportmodus wechselt. 

Das tut man gerne. Aber dann schlägt sich bei forscher Fahrweise der Treibstoffverbrauch zu Buche. Mit zehn Litern Benzin müssen Bleifußindianer schon rechnen. Gottlob: Den Tarraco gibt es – mit gleicher Leistung – auch als Diesel.

Any more questions? Hier kommst du direkt zur Tarraco-Website: https://www.seat.at/tarraco/uebersicht

Danke fürs Einbremsem auf meinem Blog und drive carefully!

Dein McDriver alias el torero 🙂

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