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Hasta la Pista!

Keine Spur von spanischer Langsamkeit, konstatiert McDriver anlässlich seiner Testfahrten mit dem Formentor Cupra 2.0 TSI DSG-7 4Drive.

Es war im Jahr 2018, als der katalanische Autoproduzent Seat seine Sub-Marke Cupra in die Unabhängigkeit entließ. Man sieht: Was die Politik in Spanen nicht schafft, das funktioniert zumindest bei den Automarken. 🙂

Bis dahin wurden unter dem Namen Cupra die besonders sportlichen Seat-Modelle vertrieben. Der Formentor ist das erste eigenständige Modell von Cupra -– obwohl man sagen muss …

… dass dieses Kompakt-SUV weiterhin ziemlich nach Seat ausschaut, vor allem von hinten: Was meinst du?

Unbestritten ist: Der Formentor ist ein extrem stämmiger Bursche. Seine Figur lässt ihn recht unnahbar erscheinen. Da ist er auch – vor allem auf der Autobahn 🙂 .

Der bronzefarbene Ton, der dir sicher schon aufgefallen ist, fungiert beim Formentor als wiederkehrendes Element. Emblem, Bremssättel …

… Lüftungsdüsen, Cockpit:

Bleiben wir geich beim Cockpit: Dessen optische Attraktivität und Aufgeräumtheit geht auf Kosten der Bedienbarkeit.

Im Lenkrad rechts siehst du den Startknopf, links ist der “Cupra”-Knopf, mit den du die einzelnen Fahrmodi schalten kannst. In der sportlichen Kategorie finden sich die Einstellungen “Sport” und – gleichsam als das Non-plus-ultra: “Cupra”.

Bei der Position “Cupra” geht in jeder Hinsicht die Post ab. Zunächst einmal akustisch. Ein Fauchen und Dröhnen ist zu vernehmen, dass es einem ganz heiß wird. Allerdings nur im Innenraum, wie ich bald feststellen musste. Draußen hört man davon gar nichts. Schade. Ein kindisches Schauspiel. Das hätte der Cupra Formentor nicht notwendig, meine ich. 🙁

Nichts zu matschgern gibt es bei den Fahrleistungen. Die sprechen eine unmissverständliche Sprache.

Den Formentor in der von mir gefahrenen Top-Version 2.0 TSI treibt nämlich ein Vierzylinder-Motor mit Turbolader und Direkteinspritzung mit 310 PS und 400 Nm Drehmoment an.

Das Aggregat schiebt nicht nur ordentlich an, sondern läuft auch sehr leise und kultiviert. Die Kraftenfaltung scheint nie enden zu wollen.

In 4,9 Sekunden geht’s auf 100 km/h. Und von dort noch 150 km/h weiter bis zum Abregeln. Dabei fegt der Cupra Formentor satt und unbeeindruckt von Straßen- und Seiteneinflüssen über die Straßen .

Das Fegen kann im katalanischen Rennstall wohl nur einer besser: der auf weltweit 7.000 Exemplare limitierte Cupra Formentor VZ5.

Der hat einen Fünfzylinder unter der Haube – mit 390 PS und einem Drehmoment von 480 Newtonmetern. 4,2 Sekunden vergehen beim Sprint von null bis 100 km/h.

Ok, genug geträumt. Setzen wir uns wieder in unseren 310-PS-Test-Cupra und seien wir mit ihm zufrieden!

Und das können wir!

Und aus. Hier kommst du zur Cupra-Homepage: https://www.cupraofficial.at

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein McDriver

1 thought on “Hasta la Pista!

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