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In Vivaro veritas

Im Wein liegt die Wahrheit: in vino veritas. Was liegt also näher, mit dem neuen Opel Vivaro jede Menge Wein zu transportieren?, fragt McDriver. Und wohin damit? Natürlich ins Weinviertel! 🙂 Hier sein Bericht.

Kennen Sie die die Brüder Gauthier? Ich auch nicht. Muss aber eine coole Truppe sein. Von ihnen stammt nämlich das französische Rotweinfass, das ich vom Burgenland ins Wein/4 gebracht habe – besser gesagt: bringen durfte, es war mir nämlich eine Ehre. Der Name der Winzerfamilie ist auf dem Fass aufgedruckt.

Vor allem Bruder Fabien war mir von Anfang an sympathisch …

Ich ihm offensichtlich auch. Denn besagter Monsieur Fabien Gauthier hat mir durch sein Fass die Möglichkeit gegeben, den neuen Opel Vivaro, und zwar in der Version Doppelkabine Edition, 2.0 CDTI, 6-Gang, ausgiebig zu testen – und was noch dazukommt: das, wie oben beschrieben, zu einem guten Zweck 😉 .

Die Opel-Cargo-Flotte bietet bei den Vivaros ein fast unüberschaubare Palette an Modellen. Allein bei den Fahrzeuglängen kann zwischen S, S+, M, M+ und L+ gewählt werden. Es gibt ihn als Fahrgestell, Kastenwagen, Kombi oder -– wie in der von mir getesteten Version – als Doppelkabine. Dazu kommen verschiedene Ausstattungslininen und natürlich Motorisierungen. Auch darf man sich zwischen Sechsgang-Schaltgetriebe und Achtgang-Automatik entscheiden. Die Preise bewegen sich zwischen 24.990 und 40.570 Euro.

Wer, so wie McDriver, edle Weinfässer transportiert, der steigert den Wert des Fahrzeugs natürlich ins Unermessliche 🙂 .

Mein Opel Vivaro Double Cab in Langversion bietet maximal sechs Personen Platz in zwei Sitzreihen Platz und verfügt darüber hinaus über einen noch immer riesigen Stauraum.

Die Kombination Personentransporter und Materialträger bedeutet: Wer Wein durch die Gegend schleppt, der kann die ganze Famile mitschleppen – sofern diese Kombination gewünscht ist.

Vorne besitzt der Vivaro riesige, weit aufschgwingende Türen, dahinter gibt es, aber nur auf der rechten Seite, eine Schiebetüre. Den Zugang zum Laderaum ermöglicht eine Doppel-Flügeltüre.

Mit Nutzfahrzeug hat das Interieur des Vivaro so gut wie gar nichts zu tun. Mir gefiel das konservative, aber umso übersichtlichere und leicht zu bedienende Cockpit-Ensemble.

Die Sitzposition ist exzellent, das gilt für vorne ebenso wie für hinten. Idealerweise ordert man bei der Bestellung für die Vorderreihe rechts einen Einzelsitz statt einer durchgeghenden Zweier-Bank. Damit reduziert sich die personelle Maximalbelegung zwar auf fünf Personen, aber das Platzangebot steigt – und damit die Bequemlichkeit.

Das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe arbeitet hervorragend. Die Gänge flutschen nur so rein, dass a Freud’ is.

Großes Lob verdient auch der Motor. Nur 122 PS? Man mag es kaum glauben. Seidenweich und elastisch zieht der Opel an. Drei Beifahrer habe ich um ihre Schätzung zur Mototleistung gebeten: Zwei von ihnen tippten auf “mindestens 150 PS”, der andere gar auf “170 oder mehr”.

Auch das Fahrwerk ist eindeutig auf der PKW-Seite. Gut abgestimmt, super Kurvenlage – von einem Nutzfahrzeug keine Spur.

Bis zu 170 km/h erreicht der Vivaro. Diese Art der “Eilzustellung” war bei meinem Weinfass aber nicht notwendig. Französische Rote sind ja lagerfähig 🙂 .

Die Aktion “Mit Weinfass ins Weinviertel” war mir ein Vergnügen.

Grund dafür war nicht nur die Fracht im Laderaum, sondern auch das Transportmittel. Der Opel Vivaro Doppelkabine ist DER perfekte Kombinierer und außerdem ein treuer Begleiter. Wie Wahro!

Hier bekommst du weitere Informationen zum neuen Opel Vivaro. Beachte aber, dass es sich um Infos zu diesem Automodell handelt. Für französischen Rotwein sind die Leute bei Opel nicht zuständig. 🙂

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY – bzw., aus aktuellem Anlass: CONDUISEZ AVEC PRUDENCE!

Und: Merci, mon cher ami Fabien! 🙂

Dein McDRIVER

1 thought on “In Vivaro veritas

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