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Inside Out-back

Wenn ein Insider wie McDriver über den Subaru Outback 2.5i Premium berichtet, dann kommt Folgendes dabei raus:

Schön, dass es noch Automarken gibt, die beständig ihren Weg gehen (eigentlich: fahren) und bestimmte Nischen besetzen. Und das in Zeiten, da immer mehr Produzenten ihre Marken zusammenlegen, fusionieren, schlucken (lassen), kanibalisieren – oder eliminieren.

Subaru ist eine Automarke mit Bestand. Zwei “Ticks” zeichnen diese Autos aus: Zum einen die Boxermotoren, zum anderen der permanente Allradantrieb. Daran wird in der Firmenphilosophie nicht gerüttelt.

Und das ist gut so. Damit war, ist und bleibt ein Subaru ein Individualistenauto.

Den Designerpreis überlassen die Japaner gerne anderen Automarken. Was ist nicht heißt, dass der von mir getestete Outback äußerlich nicht attraktiv wäre.

“Es handelt sich um einen Kombi für Familie und Freizeit, dazu Bodenfreiheit und Allradantrieb – konzipiert, um auch abseits befestigter Wege stets ans Ziel zu kommen”, heißt es im O-Ton von Subaru Österreich.

Jetzt gibt es bereits Generation Nummer 6 des Subaru Outback. Ab 46.490 Euro (Ausstattung Touring) fährt der Outback ins Eigentum seines Käufers. 1.500 Euro mehr kostet er in der Adventure-Version und insgesamt 51.490 Euro in der von mir gefahrenen höchsten Ausstattungslienie, namems Premium.

Was alle Outbacks, egal welcher Ausstattungslinie, gemein haben, ist natürlich – siehe “Tick” Nummer 1 – der Boxermotor. Der für die neue Modellgeneration verbesserte 2,5-Liter-Benziner, der 169 PS und ein maximales Drehmoment von 252 Nm entwickelt, bietet jetzt ein direkteres Ansprechverhalten gerade im unteren Drehzahlbereich. Die Kraftübertragung des Vierzylinders übernimmt dabei die runderneuerte Lineartronic-Automatik.

Für beste Traktion sorgt der Symmetrical AWD, also Allradantrieb. Und damit wären wir beim zweiten “Subaru-Tick”. In Verbindung mit der 21,3 Zentimeter hohen Bodenfreiheit sollte der Outback nahezu jedes Terrain meistern. So habe ich esselbst “erfahren”. Und laut Subaru Österreich stellt “selbst tiefer Schnee dank dem dualen X-Mode Allradmanagement keine große Herausforderung dar”. Das glaube ich halt mal 🙂 .

In der neuen Generation hat der Outback um 5 x 4 x 1,3 Zentimeter zugelegt. Seine jetzigen Maße entnimm bitte der Detailinfo, die du über den Link am Ende der Story abrufen kannst. (Es ist voll fad, so viele Zahlen zu schreiben, außerdem vertipp ich mich dauernd 🙂 ).

Also weiter im Text: Die Größenzunahme beim neuen Subaru Outback klingt zwar nicht nach viel, schafft aber …

… im Innenraum eine Menge “room to move”. Kopf, Knie, Schultern freuen sich. Und das gilt demnach auch für die Fondspassagiere.

Ein Panorama-Schiebedach ist ebenso mit von der Partie …

… wie ein riesiger Laderaum von 1.822 Litern bei umgelegten Rücksitzen. Die “basic” Kapazität fürs Gepäck beträgt 561 Liter.

Und worüber freut sich der Fahrer? Etwa über die hohe Wertigkeit der verarbeiteten Materialien. Dazu kommt ein aufgeräumtes Cockpit, das mit deutlich weniger haptischen Bedienknöpfen und -tasten auskommt. Als zentrales Steuerelement dient nun ein 11,6 Zoll großer, vertikaler Touchscreen, über den sich neben den Navigations- und Infotainment-Funktionen beispielsweise auch die Klimatisierung regeln lässt. Tipp: Finger sauber halten! 🙂

Der laut Subaru zu 90 Prozent runderneuerte 2,5-Liter-Boxer-Benziner entwickelt nun 169 PS und ein maximales Drehmoment von 252 Nm, das bei knapp 4.000 Umdrehungen anliegt. Das sind sogar sechs PS weniger als beim Vorgängermodell. Doch die Überarbeitung tut dem japanischen Evergreen gut: Besonders bei niedriger Drehzahl steht jetzt mehr Drehmoment parat, was im direkteren Ansprechverhalten spürbar wird. Laut Herstellerangaben schafft es der Kombi in 10,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100.

So, jetzt geben wir (endlich) mal Gas. Mein spontaner Eindruck war, dass der Motor nunmehr direkter und besser beschleunigt und auch auf der Autobahn bei gleicher Geschwindigkeit nicht mehr so hoch dreht wie bei den Vorgängermodellen. Das berüchtigte Aufheulen der CVT-Getriebe beim spontanen Gasgeben hat Subaru bei der Lineartronic weiter in den Hintergrund gedrängt. Außerdem: Wer will, kann mit acht manuellen Schaltstufen ohnehin auch selbstständig schalten.

Das Fahrwerk ist recht straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt. Beim Kurvenräubern fielen mir die bauartypischen Wankbewegungen der hohen Karosserie auf, ebenso wie die indirekte Lenkung. Wer (zu) schnell in die Kurven geht, der bekommt unter Umständen einen “Warnschuss” ab.

Mein Fazit: Der neue Subaru Outback 2.5i Premium ist ein treuer Geselle für Freizeit und Familie. Der Japaner baut auf traditionell hoher Qualität und bestehenden Werten auf und schafft es sogar, diese noch weiter zu steigern.

Bisherige lästige Subaru-spezifische Eigenheiten, wie etwa der “Gummiband-Effekt” beim Beschleunigen, konnten weitgehend unter Kontrolle gebracht werden.

Und hier kommst du zu besagter Website, die alle Informationen zum neuen Subaru Outback bereithält: https://www.subaru.at/modelle/outback/ubersicht

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein McDriver

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