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Unverhofft kommt soft

Hard and soft zugleich: Das beherrscht der Volvo S60 T8 AWD Recharge Polestar zur Perfektion, wie McDriver “erfahren” durfte.

Mehr als vier Zylinder spielt’s bei Volvo nimma. Ebenso wie mehr als 180 km/h Vmax. Das schmeckt nicht jedem. Mir, McDriver, is’ wurscht. Warum? Zum einen, weil ich cool bin :-), zum anderen, weil derartige Daten nichts aussagen über die Qualität eines Autos.

Das zeigt das Beispiel Volvo S60 T8 Plug-in-Hybrid sehr gut.

Es handelt sich um einen Plug-in mit 318-PS-Benziner und 87-PS-Elektromotor. Mit Letzterem stromt man theoretisch rund 50 Kilometer weit. Bei mir waren es annähernd 40. (Immerhin, hat mich selbst überrascht, wie sparsam ich doch fahren kann 😉 .)

Die für Performance zuständige Tochter Polestar (“Polarstern”) hat einige Volvo-Modelle, darunter den S60, unter ihre Fittiche genommen und bietet ihn jetzt als “Polestar Engineered“-Version an.

Das “goldene Zeitalter” (hat aber nix mit dem “Siglo de Oro” in Spanien zu tun) hat damit auch bei Volvo Einzug gehalten. Es gibt jetzt goldene Polestar-Bremssättel, …

… die sogar mit goldenen Staubkappen kombiniert werden. Das nenne ich Detailverliebtheit.

Und nicht zuletzt goldene Gurte, …

… die McDriver im wörtlichen Sinne fest in ihren Bann zogen.

Wer so ganz vergoldet im Cockpit rumsitzt, der soll auch mal was tun – zum Beipiel Gas geben. Die oben erwähnte Kombination von Benziner an der Vorderachse (318 PS) und Elektromotor an der Hinterachse (87 PS) harmoniert sehr gut und entwickelt eine Systemleistung von mächtigen 405 PS. Entsprechend hurtig geht der Polestar zur Sache. Als willkommenen Nebeneffekt der Kombination verfügt die Schwedenbombe über permananten Allradantrieb.

Leistung gibt’s im Überfluss. Ein (längerer) Druck aufs Gaspedal genügt, um die (gute) Stimmung der Passagiere im Wageninneren kippen zu lassen. Gut, dass bei Tempo 180 Schluss ist – siehe oben.

Auf 100 km/h sprintet der Polestar-Volvo in kurzweiligen 4,6 Sekunden. Das zeigt: Er ist auf Wunsch ein reinrassiger Sportwagen, nicht mehr die sanfte Familenkutsche.

Das Temperament des S60 T8 zu zügeln ist besonders im Hybridmodus schwer, weil dann ja die gesamte Leistung andrückt.

Auf der andern Seite der Medaille steht der gemütliche Cruiser, den der Volvo S60 T8 AWD Recharge Polestar als Elektroauto gibt. Lautlaus gleitet man durch die Landschaft.

Letztlich entscheidet der Fahrer bei jedem Plug-in-Hybrid durch die von ihm gewählte Kombination der beiden Antriebsmodi Verbrenner und E-Motor, wie die finale Verbrauchsbilanz aussieht.

Was immer der schöne Schwede ist, er ist kein Billigauto. Aus dem Basis-Listenpreis von 53.800 Euro wurden im Falle meines Testautos 75.468 Euro. Hauptverantwortlich für diese “Preisteigerung” waren das Xenon-Paket Pro (€ 2.750,-), das Winter-Paket Pro sowie das IntelliSafe-Paket Pro (jeweils € 1.450,-).

Nähe Infos erhältst du hier: https://www.volvocars.com/at/cars/s60-hybrid/

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein McDriver

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