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Wilde Zeiten

Ford lässt seine Pumas aus dem Geghege. Gleich drei von ihnen begegneten McDriver auf der Straße: der Puma 1,5 EcoBlue, der Puma mHEV PlugIn und der Puma ST. McDriver, der Furchtlose hat das Rudel eingefangen. Hier sein Bericht.

Ich beginne mit dem komplizierten Teil des Berichts: Der EcoBlue ist trotz seines Modellnamen-Zusatzes nicht der blaue, sondern der weiße Puma 🙂 :

Der Plug-in Hybrid ist der braune:

… und der ST ist der grüne mit der Giftfarbe:

Eigentlich hätte ich noch einen weiteren Puma anzubieten, aber den habe ich schon zuvor abgehandelt. Und zwar HIER . Dabei handelt es sich um die Mildhybrid-Version der Raubkatze. Die sah so aus :

Verwirrend? Ich denke, ja. Kenne mich selbst nicht mehr aus. Daher der Reihe nach. Ich beginne mit jenen Dingen, die für alle drei von mir gefahrenen Puma-Versionen gleich sind.

Gleich ist, dass sie gleich auschauen 🙂 . Die Formensprache ist modellübergreifend. Bei der Power-Version zirert das rote “ST” den Kühlergrill – und auch das Heck.

Weiters haben alle Modelle gemein, dass Verarbeitung und Qualitätsanmutung im Innenraum exzellent sind. Der Nutzwert ist der SUV-Palette ist hoch. Auch die Übersichtlichkeit ist sehr gut. Hier siehst du exemplarisch das Cockpit des Puma ST: aufgeräumt, bequem, heimelig.

Den großen Unterscheidungsmerkmal zwischen den Ford-Puma-Modellen stellen natürlich die verschiedenen Motoren und Antriebsarten dar. Beim Puma 1,5 EcoBlue M6 Titanium X, der in der von mir gefahrenen Version ab 28.090 Euro zu haben ist, werkelt ein Turbodieselmotor. Er liefert 120 PS.

Es handelt sich um einen dezent klingenden, laufruhigen, aber ausreichend spritziger Dieselmotor.

Für einen günstigen Verbrauch ­wurde er recht lang übersetzt, das hohe ­Drehmoment lässt trotzdem niedertouriges Fahren zu. Die Sechsgang-Schaltung ist präzise und kurzwegig.

Die Fahreigenschaften sind erfreulich. Ich denke, dieser Motor eignet sich besonders gut für große Distanzen.

Und wie schlägt sich der Ford Puma 2,0 mHEV EcoBoost Hybrid M6 ST-Line X im Test?

Für 28.478 Euro (Ab-Preis) bekommt man einen überaus innovativen Antrieb.

Mein Raubtier verfügt über die Ausstattungslinine “ST-Line”.

Der Benziner mit Mildhybrid-Technologie besitzt eine sehr gute Energieausbeute. Dafür sorgt der Elektromotor mit gekoppelter 48-Volt-Batterie.

Das bedeutet konkret: Der Mild-Hybrid kann nicht rein elektrisch gefahren werden, stattdessen unterstützt der Elektromotor den Benzinmotor bei Bedarf und liefert zusätzliche Leistung.

Das funktioniert recht gut, zumal man im Fahrbetrieb nichts von alledem spürt.

Der Hybrid kommt schnell auf Trab, wenn man ihn dreht und schnell schaltet. Im oberen Drehzahlbereich wirds ein biss zäher. Ist aber normal für ein Einliter-Morörchen.

Das Fahrwerk ist ein Highlight des Puma: kaum Wankneigung, präzise Kurvenfahrten, ausgezeichneter Geradeauslauf. Die Federung ist voll kommod und langstreckentauglich.

Kommen wir zur “Grünen Mamba”, dem Ford Puma ST 1,5 EcoBoost M6 X. Die Farbe heißt übrigens “Furios-Grün”. Na dann …

Der Spaß (sic!) beginnt bei 37.390 Euro. Ist es jetzt ein Puma oder eine Mamba?

Egal, beides verheißt eine gewisse Gefahr. Wer, so wie McDriver, bereits den Ford Focus ST gefahren ist – siehe HIER, der macht sich bereits auf etwas gefasst.

Ganz so brutal wird’s aber nicht. Der Grund sind die 80 PS Leistungsunterschied zwischen den beiden Modellen. Dennoch: Der Puma ST ist nicht ungefährlich. Und das mit drei Zylindern!

Der Basismotor des Puma ST stammt eigentlich vom Fiesta. 320 Nm maximales Drehmoment lässt der Dreizylinder auf das manuelle Sechsganggetriebe los. Derer 30 mehr als im Fiesta ST übrigens. Mit dem knapp 1,4 Tonnen Leergewicht des Puma haben sie ein leichtes Spiel.

6,7 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 220 sind motivierende Zahlen. Untermalt vom (künstlich angeschärften) Auspuffsound stürmt die Güne Mamba scheinbar haltlos voran. Die sechs Gänge des manuellen Getriebes lassen sich locker durchschalten.

Da werden Kurven zu echten Freunden – pardon, FreundINNEN, denn es ist ja DIE Kurve. Niemand soll McDriver (posthum) nachsagen, dass er nicht “gendert”… 🙂 )

Das ST-Fahrwerk ist vor allem bei hohen Geschwindigkeiten ganz schön straff. Meine Testfahrten mit Familie zeigten: Die Geduld der Passagiere wird mitunter ziemlich strapaziert.

Die Sitze sind super. Ricaro-Schalen zum Hinein- und Hinaus-Schälen.

Das Tolle am Ford Puma ST für mich ist: Seine dynamischen Ambitionen müssen nicht mit Einschränkungen bei der Alltagstauglichkeit erkauft werden. 

So, jetzt kennst du praktisch die gesamte Ford-Puma-Modellpalette. Weitere Infos gibts natürlich auf der Ford-Website!

Danke fürs Einbremsen auf meinem Blog und DRIVE CAREFULLY!

Dein McDriver

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